{"id":148,"date":"2024-06-24T09:33:58","date_gmt":"2024-06-24T09:33:58","guid":{"rendered":"https:\/\/hgu2read.de\/?p=148"},"modified":"2024-06-24T09:58:40","modified_gmt":"2024-06-24T09:58:40","slug":"lerngemeinschaft-kirche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hgu2read.de\/interessen\/lerngemeinschaft-kirche\/","title":{"rendered":"Lerngemeinschaft Kirche"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Lernerfahrungen der Hauskirchen, personalen Glaubensgruppen, werden durch das gottesdienstliche Leben der Ortsgemeinde begleitet. Das ist meist der gemeinsame, \u00f6ffentliche Gottesdienst, vor allem die gemeinsame Eucharistiefeier am Sonntag. So wird die Liturgie - das Werk des Volkes - zum Ort der Glaubenserfahrung und der Glaubensvermittlung auf dieser zweiten Ebene von Kirche.<em> Mehr zu der Vorstellung von Ebenen der Kirchlichkeit findet sich <a href=\"https:\/\/hgu2read.de\/kirchenbilder\/\">hier<\/a><\/em>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Im gemeinsamen Lobpreis der Gro\u00dftaten Gottes,<\/li>\n\n\n\n<li>im gemeinsamen H\u00f6ren des Wortes Gottes,<\/li>\n\n\n\n<li>im gemeinsamen Vollzug der heiligen Symbolhandlungen,<\/li>\n\n\n\n<li>im gemeinsamen Gebet und Gesang<\/li>\n\n\n\n<li>im Austausch des Bekenntnisses<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>wird die versammelte Gemeinde, die sich aus vielen Familien und Gruppen, aus Vertretern unterschiedlicher Berufe, unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten und unterschiedlicher politischer Meinungen zusammensetzt, in der \u00d6ffentlichkeit dieser Versammlung neu zum Volk Gottes zusammengeschlossen.<br>Oder in einem anderen biblischen Bild ausgedr\u00fcckt, entsteht neu der Leib Christi. Gleichzeitig ist diese Ebene der Kirchlichkeit gesellschaftlich stark unter Druck. Die Bereitschaft, sich auf den gemeinsamen Gottesdienst mit anderen Gruppen einzulassen, nimmt ab. Das ist u.a. ein Grund f\u00fcr manche Initiative, eine personale Gemeinde zu bilden.<br>Unterschiedliche Subkulturen der Gesellschaft schotten sich voneinander ab - errichten, wie es die Milieuforschung nennt, Ekelschranken. \u00dcbrigens schon ein sehr altes Ph\u00e4nomen, sonst h\u00e4tte der Apostel Paulus nicht an die Gemeinde in Korinth vom Leib Christi schreiben m\u00fcssen. Wiedenhofer bemerkt: Ohne konkrete Glaubenspraxis (erste Ebene) wird dem Handeln Gottes seine Kraft entzogen. Wo der Wahrheitsanspruch nicht als Antwort auf konkrete Fragen eingel\u00f6st wird, wird der Wahrheit Gottes, die die Gemeinde bezeugen soll, ihr universaler Anspruch entzogen. F\u00e4llt die Ebene der Ortsgemeinde, die unterschiedliche Gruppen vereint, aus, verliert das Zeugnis der Kirche an Relevanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Bild von Kirche als Lerngemeinschaft besser zu verstehen, an dieser Stelle einige systemisch gepr\u00e4gte \u00dcberlegungen zu Lernen und lernende Organisationen. In seinem Standardwerk zur Systementwicklung <strong>The fifth disciplin<\/strong> zeigt Peter Senge  allen, die als Organisation gemeinsam lernen wollen, einen begrifflichen Zugang \u00fcber die Vorstellungen von:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Denken in Systemen<\/li>\n\n\n\n<li>Mentale Modelle<\/li>\n\n\n\n<li>Individuelles Wachstum<\/li>\n\n\n\n<li>Gemeinsame Vision<\/li>\n\n\n\n<li>Lernen im Team<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"178\" height=\"242\" src=\"https:\/\/hgu2read.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Creativetension.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-153 size-full\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>F\u00fcr Peter Senge ist eine kreative Spannung Voraussetzung zum Lernen. Also die Differenz zwischen <strong>Soll<\/strong> und <strong>Ist<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Frage zum Austausch: Was ist f\u00fcr mich aktuell eine solche Spannung in der Kirche, die ich mit der Neuausrichtung des Vatikanum II verbinde und die zum Lernen anst\u00f6\u00dft?<br>Also welche Differenz nehme ich wahr, zwischen der aktuellen Wirklichkeit und der Vision dieses Konzils?<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Spannungen gibt es in vielf\u00e4ltigen Formen. Wenn wir systemisch auf uns als Kirche schauen, dann f\u00e4llt auf, es gibt etwas, was uns zieht <strong>und<\/strong> was uns zur\u00fcckh\u00e4lt. Jeder Zustand ist eine Art Gleichgewicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Was zieht f\u00fcr mich die Entwicklung von unserer Kirche, beim Aufnehmen -- Umsetzen der Impulse des Konzils?<br>Was h\u00e4lt uns als Kirche dabei gerade zur\u00fcck?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"850\" height=\"284\" src=\"https:\/\/hgu2read.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Tension.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-154\" srcset=\"https:\/\/hgu2read.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Tension.png 850w, https:\/\/hgu2read.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Tension-300x100.png 300w, https:\/\/hgu2read.de\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Tension-768x257.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir erleben in einer Welt, die eine sich immer steigernde Optionsf\u00fclle bei begrenzter Zeit bietet, eine deutliche Beschleunigung, hier schlie\u00dfen Gedanken von Hartmut Rosa weitere Perspektiven auf. Sie wurden innerhalb der Gespr\u00e4chsreihe nicht vertieft, sondern erst im Anschluss in einem anderen online Kontext. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lerngemeinschaft - biblisch J\u00fcngerschaft<\/h2>\n\n\n\n<p>J\u00fcngerschaft ist in der deutschen Kirche gerade nicht attraktiv. Prof. Herbst aus Greifswald, der in der evangelikalen Szene viel geh\u00f6rt wird, nutzt deshalb in seinen Impulsen den Begriff <strong>m\u00fcndiges Christsein<\/strong> - d.h. Lernen wird weniger gegenw\u00e4rtig.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wichtiges Dokument seit dem Vat II ist u.a. <strong>Evangelii Nuntiandi<\/strong> und die Vorstellung der Neuen Evangelisation. Weltkirchlich gibt es die Leitvorstellung von missionarischem J\u00fcngersein. Dazu z.B. in der katholischen Kirche der USA den Glaubenskurs ,,Christlife'' mit drei Modulbl\u00f6cken<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Christus kennenlernen<\/li>\n\n\n\n<li>Christus folgen (J\u00fcnger \/ J\u00fcngerin werden)<\/li>\n\n\n\n<li>Andere zu Christus f\u00fchren (zum J\u00fcngersein)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Dies orientiert sich an Matth\u00e4us Kapitel 28: <em>Darum geht und macht alle V\u00f6lker zu meinen J\u00fcngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hat dieser Auftrag Jesu f\u00fcr mein pers\u00f6nliches Leben Bedeutung?<\/p>\n\n\n\n<p>J\u00fcngermachen ist die \u00dcbertragung eines griechischen Wortes, das so in unserer Sprache nicht existiert. <strong>J\u00fcngert<\/strong> alle Menschen steht da.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Revision der Lutherbibel hat auf die Formulierung ,,<strong>Macht die Menschen zu J\u00fcngern<\/strong>'' daher wieder verzichtet und Diskussionen in der evang. Kirche ausgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Austauschrunde zu J\u00fcngerschaft und dem biblischen Auftrag: andere in diese Lebensbeziehung mit Jesus Christus zu begleiten \/ f\u00fchren.<br>Vielleicht verbinde ich spontan mit Lerngemeinschaft etwas anderes?<br>Was m\u00f6chte ich mit anderen als Kirche lernen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn S. Wiedemann mit seinen \u00dcberlegungen zu den unterschiedlichen Ebenen von Kirchlichkeit Recht hat, dann ist der Gottesdienst mit der Ausrichtung auf die Wahrheit Gottes und der Erfahrung in den Alltag gesandt zu werden, eine zentrale Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Lerngemeinschaften, die sich darin versammeln. Dazu nun einige pers\u00f6nliche Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>2004 begann ich meine Arbeit als Pfarrer in Calw.<br>Dort gab es einen sehr ansprechenden Gottesdienst im Advent mit Elementen des sinnenorientierten Ansatzes von Franz Kett.<\/li>\n\n\n\n<li>2008 musste ich die Erstkommunionvorbereitung \u00fcbernehmen und baute diesen Gottesdienst zu einer kreativen Gottesdienstreihe aus, die als Weggottesdienste die Erstkommunionfamilien begleitete.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Modelle der Initiative ,,<strong>Glauben zu Hause Leben<\/strong>'', halfen die unterschiedlichen Schwellenerfahrungen im Familienleben gottesdienstlich zu begleiten. Dieser Ansatz von Gottesdiensten ist auch unter dem Namen ,,<strong>messy church<\/strong>'' in der anglikanischen Kirche verbreitet - wird bei uns seit einigen Jahren unter ,,<strong>Kirche Kunterbunt<\/strong>'' aufgegriffen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesen Gottesdiensten entsteht ein Schnittpunkt zwischen den Ebenen von Kirchlichkeit: Ortsgemeinde und personale Gemeinde. Das Netzwerk ,,<strong>Willow-creek<\/strong>'' vermittelte solche Ans\u00e4tze in die deutsche Kirchenszene. Das Buch ,,<strong>Glauben zu Hause Leben<\/strong>'' war maschinenlesbar zur Verf\u00fcgung gestellt worden, so konnten Impulse einfach aufgenommen und ver\u00e4ndert werden. Videos und Pr\u00e4sentationen sollten zus\u00e4tzlich helfen, diese Ans\u00e4tze in die Verantwortungsgremien unterschiedlicher Gemeinden zu vermitteln. Diese Ausrichtung wird durch den Ansatz ,,<strong>Lebe Orange!<\/strong>'' von einer \u00fcberkonfessionellen Initiative aus der nordamerikanischen Kirche weiter systematisiert. Es geht darum,  Gemeinde und Familie gemeinsam zu st\u00e4rken. <\/p>\n\n\n\n<p>Die biblische Vorstellung der <strong>Lerngemeinschaft<\/strong> findet sich sehr ausf\u00fchrlich im Buch Deuteronomium. Jesus zitiert daraus, als er nach dem wichtigsten Gebot gefragt wird. Der Ansatz ,,<strong>Lebe Orange!<\/strong>'' greift auf dieses biblische Buch zur\u00fcck, um diese zwei Ebenen von Kirchlichkeit, die personale Gemeinde und die Ortsgemeinde zugleich und durchg\u00e4ngig zu st\u00e4rken. Zusammen mit der Beobachtung, dass ,,belonging bevor believing'' kommt und die meisten Menschen zu personalen Gemeinden\/Gruppen geh\u00f6ren, entstehen so Konsequenzen \/ Priorit\u00e4ten f\u00fcr die Gemeindearbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Farbe Orange entsteht durch die Farben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Rot - mit den Familien verbunden (belonging)<\/li>\n\n\n\n<li>Gelb - f\u00fcr die Ortsgemeinde (believing).<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>,,Lebe Orange!'' ist ein strategischer Ansatz zur bewussten F\u00f6rderung dieser J\u00fcngerschaftsbeziehung und zeigt, wie biblische Texte durch systemische Sichtweisen neu lebendig werden.<br>Verse aus dem Buch Deuteronomium Kap. 6 sind bis heute zentraler Bestandteil des j\u00fcdischen Morgen- und Abendgebets. Vers 4 wird oft als Glaubensbekenntnis des Judentums bezeichnet und nach den ersten beiden hebr\u00e4ischen Worten <strong>Schma Jisrael<\/strong> genannt.<br>Motivation f\u00fcr diesen strategischen Ansatz:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Gemeinde l\u00e4sst M\u00f6glichkeiten ungenutzt, das Leben von Kindern und Jugendlichen positiv zu beeinflussen (Kirche wird im Leben der Familie real!).<\/li>\n\n\n\n<li>Gemeinden verpassen entscheidende Gelegenheiten, um den N\u00f6ten von kirchenfernen Eltern in ihrem Umfeld zu begegnen. (missionarischer Aspekt)<\/li>\n\n\n\n<li>Die Welt nimmt die Kirche weiterhin als institutionell, isoliert und irrelevant wahr. (Ohne Fokus auf die 2. Ebene leidet die Relevanz)<\/li>\n\n\n\n<li>Die Gemeinde zeichnet sich durch oberfl\u00e4chliche Beziehungen aus.<\/li>\n\n\n\n<li>Eltern und Gemeindeleiter ziehen nicht an einem Strang, wenn es um das Lehren der gleichen Wahrheiten geht.<\/li>\n\n\n\n<li>Eltern vermeiden die Erziehung zu geistlicher Reife oder \u00fcberlassen sie der Gemeinde. (Konsumkultur hat hier ihre Nebenwirkung)<br>Fragen zum Austausch: Strategisches Denken und Handeln im Umfeld der Gemeinde ist selten - welche Gr\u00fcnde vermute ich daf\u00fcr?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Familienwerte der Orange-Strategie (mit Dtn 6,4-7 als Basis)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>VOM ENDE HER DENKEN Lenken Sie Ihre Priorit\u00e4ten auf das Wesentliche.<\/li>\n\n\n\n<li>DAS HERZ EROBERN Vermitteln Sie Ihrem Kind\/Jugendlichen, wie wichtig Ihnen die Beziehung zu ihm ist.<\/li>\n\n\n\n<li>BEI SICH SELBST ANFANGEN Bem\u00fchen Sie sich, selbst geistlich zu reifen.<\/li>\n\n\n\n<li>RITUALE SCHAFFEN Steigern Sie sowohl die Quantit\u00e4t als auch die Qualit\u00e4t Ihrer Familienzeit.<\/li>\n\n\n\n<li>DEN KREIS ERWEITERN Suchen Sie nach guten Vorbildern f\u00fcr Ihre Kinder.<br>Fragen zum Austausch:<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Welche Familienwerte sind  aus der eigenen Praxis vertraut?<\/p>\n\n\n\n<p>Wo motivieren diese Werte, Kirche weiter zu denken?<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Familienzeiten der Orange-Strategie (mit Dtn 6,7 als Basis)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>BEIM ESSEN Lehr-Gespr\u00e4che, um zentrale Werte zu vermitteln - hier nehmen die Eltern eine LEHRER-Rolle an<\/li>\n\n\n\n<li>BEIM AUTOFAHREN Lockere Gespr\u00e4che, um sich \u00fcber das Leben auszutauschen - hier nehmen die Eltern eine FREUND-Rolle an<\/li>\n\n\n\n<li>BEIM ZUBETTGEHEN Vertraute Gespr\u00e4che, um zu h\u00f6ren, was dem Kind am Herzen liegt - hier nehmen die Eltern eine RATGEBER-Rolle an<\/li>\n\n\n\n<li>BEIM AUFSTEHEN Ermutigende Gespr\u00e4che, um Wertsch\u00e4tzung und Sinn zu vermitteln - hier nehmen die Eltern eine TRAINER-Rolle an<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Dinge, die jedes Kind braucht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>EINEN ECHT GROSSEN GOTT, dem sie immer vertrauen k\u00f6nnen - Kinder sollten in dem Wissen aufwachsen, dass Gott ihnen in jeder Lebenslage helfen kann.<\/li>\n\n\n\n<li>JEMAND ANDEREN Kinder brauchen Freunde, die sie ermutigen, im Glauben zu wachsen.<\/li>\n\n\n\n<li>EINE ANDERE STIMME, die dasselbe sagt, wie ihre Eltern. Wenn Kinder \u00e4lter werden, brauchen sie noch andere geistliche Vorbilder als ihre Eltern.<\/li>\n\n\n\n<li>EIN BESONDERES GESP\u00dcR,das ihnen hilft, weise Entscheidungen zu treffen Gottes Perspektive und seine Wahrheit sollten zum wichtigsten Ma\u00dfstab werden, an dem sich Kinder im Leben orientieren.<\/li>\n\n\n\n<li>NEUGIERIGE ELTERN, die wissen, wo ihre Kinder geistlich stehen. Kinder brauchen Eltern, die sich um gemeinsame Familienzeiten bem\u00fchen und aktiv am geistlichen Wachstum ihrer Kinder Anteil nehmen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><br><strong>Strategische Grundprinzipen<\/strong>, um Gemeinde und Familien gemeinsam zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>DIE FAMILIE MOBILISIEREN Die Kombination zweier Einfl\u00fcsse st\u00e4rkt den Glauben im Alltag. Eltern beteiligen sich aktiv an der geistlichen Erziehung ihrer Kinder.<\/li>\n\n\n\n<li>DIE GEMEINDE WIRKSAM WERDEN LASSEN Die Kombination zweier Einfl\u00fcsse erh\u00f6ht die Chancen. Jedes Kind hat einen f\u00fcrsorglichen Leiter und eine best\u00e4ndige Gruppe Gleichaltriger.<\/li>\n\n\n\n<li>EINE GANZHEITLICHE STRATEGIE Die Kombination zweier Einfl\u00fcsse schafft Synergien. Eltern und Leitern haben dasselbe Ziel.<\/li>\n\n\n\n<li>DIE BOTSCHAFT ZUSPITZEN Die Kombination zweier Einfl\u00fcsse betont das Entscheidende. Kernwahrheiten werden spannend, relevant und einpr\u00e4gsam gestaltet.<\/li>\n\n\n\n<li>DIE CHANCE, EINFLUSS ZU NEHMEN Die Kombination zweier Einfl\u00fcsse mobilisiert Generationen. Jugendliche erhalten konsequent die M\u00f6glichkeit, sich pers\u00f6nlich in der Gemeinde zu engagieren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><br><strong>F\u00fcnf Glaubenskompetenzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>MIT DER BIBEL UMGEHEN Einen \u00dcberblick erhalten und etwas finden. Lernen, wo sie passende Verse finden k\u00f6nnen, die ihnen bei bestimmten Fragen helfen.<\/li>\n\n\n\n<li>BIBELSTELLEN PERS\u00d6NLICH NEHMEN Auswendig lernen und anwenden. Einpr\u00e4gen, was in der Bibel steht, damit sie sich im Alltag und in schwierigen Situationen an Gottes Wort erinnern.<\/li>\n\n\n\n<li>MIT GOTT KOMMUNIZIEREN \u00f6ffentlich und privat \u00dcben, mit Gott zu reden.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcBER DEN GLAUBEN REDEN ihn weitergeben und f\u00fcr ihn eintreten. Diskutieren und Hinterfragen, damit sie einen pers\u00f6nlichen Glauben entwickeln, zu dem sie stehen k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>GOTT MIT DEM EIGENEN LEBEN EHREN mitarbeiten und sich investieren. Lernen, wie sie Gott in ihrem Alltag etwas zur\u00fcckgeben und ihm dienen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><br><strong>Katalysatoren f\u00fcr geistliches Wachstum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>LEBENSVER\u00c4NDERNDE WAHRHEIT Was k\u00f6nnen Sie tun, um ihnen geistliche Wahrheiten zu verdeutlichen?<\/li>\n\n\n\n<li>GEISTLICHE \u00dcBUNGEN Wie k\u00f6nnen Sie ihnen dabei helfen, geistliche Rituale zu entwickeln?<\/li>\n\n\n\n<li>MITARBEIT Wie k\u00f6nnen Sie sie ermutigen, einen eigenen Dienst in der Gemeinde zu \u00fcbernehmen?<\/li>\n\n\n\n<li>BEDEUTSAME BEZIEHUNGEN Wie k\u00f6nnen Sie sich effektiver in diejenigen investieren, die Ihrer Leitung unterstehen? Wie k\u00f6nnen Sie andere Leiter dazu motivieren, bedeutsame Beziehungen zu Kindern und Jugendlichen zu pflegen?<\/li>\n\n\n\n<li>SCHL\u00dcSSELERLEBNISSE Was k\u00f6nnen Sie tun, wenn es Krisen oder Schwierigkeiten im Leben der Kinder und Jugendlichen gibt?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><br><strong>Fragen zum Austausch:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Strategisches Denken und Handeln im Umfeld der Gemeinde ist selten - welche Gr\u00fcnde gibt es daf\u00fcr?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Familienwerte sind mir aus der eigenen Praxis vertraut?<\/li>\n\n\n\n<li>Wo motivieren diese Werte mich, Kirche im Kleinen weiter zu denken?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Grundprinzipien sind mir aus der eigenen Praxis vertraut?<\/li>\n\n\n\n<li>Wo motivieren diese Prinzipien mich, das Tun der Gemeinde weiter zu denken?<\/li>\n\n\n\n<li>Welchen Wert - welches Grundprinzip m\u00f6chte ich mehr kennenlernen?<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Lernerfahrungen der Hauskirchen, personalen Glaubensgruppen, werden durch das gottesdienstliche Leben der Ortsgemeinde begleitet. 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