Vorbereitung
Durch meine diesjährige Teilnahme am Beweg-Was-Fest am 18.7. war manches eine Woche später schon fast Routine. Zu den Cycledays als solche muss ich hier im Blog ja nichts mehr ausführlich sagen, da es auch schon Berichte von meinen Teilnahmen in den Vorjahren gibt. In diesem Jahr gibt es diese kleine Radmesse mit einem Anteil an Spezialrädern, ob von Herstellern aus der Gegend, wie Radkutsche oder https://urban-fahrradbau.de/, oder richtig großen aus Holland, wie vanRaam (über entsprechende lokale Händler) sowie mich als privatem Ethusiasten für das Pedilio schon zum 5. Mal.
Nehren ist ähnlich weit entfernt wie Böblingen – gleichzeitig kenne ich die Radwege nach Böblingen deutlich besser als ins Steinlachtal und sie sind auch besser – die letzten Kilomenter gibt es sogar einen Radschnellweg, den RS1, d.h. der Weg ist 6m breit und richtig gut zu fahren. Hintergrund dazu findet sich hier.
In der Vorbereitung habe ich mir über das Portal bikerouter.de wieder Ideen für einen Weg geben lassen. So entstand der Plan in diesem Jahr etwas Neues zu probieren. Ich wählte dafür einen Vorschlag aus, der Wege auf der östlichen Seite der Bahn nutzt. Die Varianten westlich der Bahn kenne ich, durch meine regelmäßige Nutzung, ziemlich gut…
Eindrücke auf der Hinfahrt
Anders als in den Vorjahren nahm ich diesmal das Kwiggle nicht mit, da die Hersteller dieses innovativen Faltrades ja insolvent gegangen sind. Nach einem recht frühen Mittagessen ging es dann los mit einem ersten Fotohalt im nächsten Dorf, welches ich durchquerte.

Bevor ich dann dieses Dorf verlassen konnte, gab es eine kurze unfreiwillige Pause.

Dann ging es weiter in Richtung Herrenberg.
Auf diesem Radweg, der auch von vielen Schüler:innen genutzt werden wird, gibt es sogar eine solar gestützte Beleuchtung.

In Herrenberg am Marktbrunnen sommerliche Beach-Deko – aber langsam kann ich mich da vorbeischlängeln.

Beim Ortsausgang von Herrenberg muss man die Bundesstraße überqueren – eine gut eingestellte Fahrradampel erleichtert dies spürbar – ist gleichzeitig auch ein Anzeichen, dass es mehr an Radverkehr geben könnte – nur wenige nutzen um diese Zeit diesen Überweg. Leider war die Beschilderung auf der geplanten Route nicht immer so gut, wie diese Anzeigen im Ausgang von Rohrau, d.h. ich hatte etwas Mühe, den rechten Landwirtschaftsweg zu finden.

Hier ein Eindruck dieser Wege bei einer Trinkpause.

Den Einstieg in der Radschnellweg wollte ich in Ehningen nehmen.
Dort hat die IBM neu gebaut.

Beim Vorbeiradeln tauchten Erinnerungen an Aufenthalte in den Gebäuden, die vorher dort waren, auf und natürlich auch an die Jahre bei dieser Firma.
Geschafft – eigentlich – den Radschnellweg und die entsprechenden Hinweisschilder vor Augen

ließ ich mich von kleineren Radschildern in die Irre führen und kam vom IBM-Gelände in ein Tal, welches von der Autobahn her immer wieder auch die Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil es dort ein regelmäßige Installation gibt.

Diesen kleineren Umweg – da zeitig losgefahren – konnte ich dies ale nette Überraschung annehmen – und war über eine halbe Stunde vor Beginn der Cycledays dann an meinem Platz.
Die Zählstation am Radschnellweg zeigte 203 Räder an – eine Zahl, die ja am Abend, wenn ich wieder hier vorbeikomme, um Böblingen zu verlassen, wichtig wird.
Zeit am See

Wieder gab es für mich einen Pavillion an einer Bank mit einem Baum in der Nähe, also nicht so heiß.
Gleichzeitig konnte ich dort das Pedilio gut über die Sonne wieder laden. Es gab sogar eine Flasche mit Wasser, die ich diesmal gut brauchen konnte. Insgesamt habe ich an diesem Tag doppelt so viel getrunken, wie sonst, d.h. 5l.
Anders als beim Beweg-Was-Fest wird das Pedilio nicht so viel ausgetestet. Bezüge zu meiner Vergangenheit sind natürlich auch wieder da. Diesmal ist es eine Frau, die einige ausländische Geistlichen sprachlich begleitet hat, mit denen ich während meiner Zeit in Calw unterwegs war und die sich bis heute für die Unterstützung von Menschen aus Indien einbringt, die bei uns als Pflegekräfte arbeiten.
Es gibt Kontakt zu meinem Fahrradbauer, der auch auf dieser Messe dabei ist.
Wir können so in Ruhe über die anstehende Jahreswartung dieses Fahrzeugs reden.
Das ist ja ein Thema, welches für manche Interessent:innen es schwerer macht, ihren Wunsch umzusetzen.
Diesmal waren einige der Testfahrer:innen aus dem Umfeld des Orga-Teams der Cycledays, die zu diesem Event auch mit der ganzen Familie kamen.

Den Machern der Cycledays ist es wichtig, Bewusstsein für innovative Mobilitätskonzepte zu wecken.
Da braucht es wohl auch noch weitere Anstöße.
Immer wieder konnte ich bei Personen, die sich interessiert mein Mobil anschauten, hören,
das brauche ich noch nicht – es schwang mit, dass ist wohl nur etwas für in ihrer Mobilität eingeschrängte Personen.

Rückweg
Mit vollen Batterien (dank des sonnigen Tages) ging es wieder nach Bondorf zurück. Das schöne Fahrradwetter hat in diesem Jahr auch mehr auf den Schnellweg gelockt. Nach dem auch langen Tag diesmal über die bekannten Wege westlich der Bahnlinie und die ganze bisher schon ausgebaute Strecke des RS1.

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